Bilanz auf dem NRW-Ausbildungsmarkt

Pressemitteilung Bundesagentur für Arbeit, Regionaldirektion Nordrhein-Westfalen vom 28.10.21

 

"Pressemitteilung
Nr. 30 / 2021 – 28. Oktober 2021

 

Bilanz auf dem NRW-Ausbildungsmarkt:
Ausbildungsmarkt steht weiter im Zeichen von Corona

Die Corona-Virus-Pandemie ließ im zweiten Jahr in Folge die Zahl der gemeldeten Bewerberinnen und Bewerber wie auch die Zahl der angebotenen Ausbildungsstellen in NRW sinken.
Die Pandemie hat die Situation auf dem Ausbildungsmarkt erschwert, aber die Strukturen des dualen Ausbildungssystems haben sich, auch dank der engen Zusammenarbeit aller Partner, bewährt.
Nach dem Corona-Knick ist eine Aufhellung auf dem Ausbildungsmarkt erkennbar. Bei den Agenturen für Arbeit laufen die Nachvermittlungen, bis Ende des Jahres können Ausbildungen begonnen werden.

„Das für mich wichtigste Resümee nach eineinhalb Jahren in denen wir die Auswirkungen der Corona-Virus-Pandemie auf den Ausbildungsmarkt in NRW erleben, ist: das System der dualen Ausbildung hat sich auch in der Krise bewährt. Die enge Zusammenarbeit der Partner in NRW ist auch weiterhin wichtig bei der Bewältigung der Krise. Die Unternehmen in NRW investieren trotz wirtschaftlich unsicherer Zeiten in Ausbildung, wohlwissend, dass im Aufschwung genau dieser Mut und die Investition in die Zukunft, entscheidende Vorteile sind“, so Torsten Withake, Leiter der Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit in NRW.

Nachdem es deutliche Einschnitte durch die Lockdowns im vergangenen und im aktuellen Jahr gegeben hat, hellt sich der NRW-Ausbildungsmarkt auf.

Obwohl auch im zweiten Jahr der Pandemie der Ausbildungsmarkt in NRW im Frühjahr und Frühsommer stark von allgemeinen Einschränkungen und wirtschaftlichen Unwägbarkeiten aufgrund des Lockdowns geprägt war, haben Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber 106.781 Ausbildungsstellen gemeldet, gleichzeitig haben sich 107.529 junge Menschen auf der Suche nach einer Ausbildung gemeldet.

„Die Corona-Pandemie hatte den Ausbildungsmarkt zu Beginn im Frühjahr 2020 zeitweise in eine Art Schockstarre versetzt. Eine solch drastische Entwicklung hat es im zweiten Jahr der Corona-Pandemie nicht mehr gegeben. Wir haben mit Hochdruck neue Strukturen, wie zum Beispiel die Videoberatung ausgebaut, um mit den Jugendlichen in Kontakt zu kommen. So sind in den vergangenen Monaten die Beratungsmöglichkeiten der Agenturen ausgebaut und weiterentwickelt worden – digital, aber auch vor Ort, in den Agenturen für Arbeit und in den Schulen. Deshalb freuen wir uns, dass es deutlich über 100.000 Ausbildungsangebote und auch Bewerberinnen und Bewerber gab“, beschreibt Torsten Withake die Situation auf dem Ausbildungsmarkt.

Zum Jahresbeginn 2021 hatte der langanhaltende Lockdown dazu geführt, dass die Zahl der Bewerberinnen und Bewerber wie auch die Zahl der gemeldeten Ausbildungsstellen deutlich rückläufig waren.

In den Sommermonaten nahm der Ausbildungsmarkt dann wieder an Dynamik zu und ein spürbarer Aufholeffekt setzte ein. Verglichen mit der Zeit vor der Corona-Pandemie wurden im Juni und Juli in NRW deutlich mehr Ausbildungsstellen gemeldet als sonst in diesen Monaten üblich.

„Wir haben schon im ersten Corona-Jahr beobachtet, dass Betriebe und Unternehmen bedingt durch die Einschränkungen des Lockdowns und wirtschaftliche Unwägbarkeiten weniger, aber vor allem deutlich später Ausbildungsstellen gemeldet haben. Dieser Trend setzte sich im aktuellen Jahr fort. Verglichen mit der Zeit vor der Corona-Pandemie wurden vor allem im Juni und Juli – also verhältnismäßig spät im Ausbildungsjahr – deutlich mehr Ausbildungsstellen gemeldet als sonst in diesen Monaten üblich“, so der Arbeitsmarktexperte. Dennoch konnte die Lücke zum Stand von vor Corona nicht geschlossen werden. Im Vergleich zu 2019 lag die Zahl der gemeldeten Ausbildungsstellen 2021 um 11,0 Prozent niedriger, während die Zahl der Bewerberinnen und Bewerber von 2019 auf 2021 sogar um 16,3 Prozent zurückging.

„Bewerberinnen und Bewerber mit höherwertigen Schulabschlüssen haben sich im aktuellen Ausbildungsjahr seltener bei den Agenturen für Arbeit gemeldet als in den Vorjahren. Das gilt vor allem für Schulabgängerinnen und Schulabgänger mit der allgemeinen Hochschulreife. Dagegen ist die Zahl der Ausbildungsinteressierten mit Hauptschulabschluss nur gering gesunken“, sagte der Ausbildungsmarktexperte.

Knapp 4.900 junge Menschen in NRW haben 2021 eine geförderte Berufsausbildung begonnen und sind damit den ersten Schritt hin zu einem qualifizierten Abschluss gegangen, 6,5 Prozent mehr als 2020.

„Für den Wirtschaftsstandort NRW ist es wichtig, dass wir in Ausbildung investieren und alle ausbildungsinteressierten jungen Menschen unterstützen. Denn das sind unsere Fachkräfte der Zukunft.“

Nachvermittlung bietet noch Chancen für Ausbildungsbeginn
Auch in den kommenden Wochen besteht noch die Möglichkeit, eine Ausbildung zu beginnen. Jugendliche in Nordrhein-Westfalen können durch die Nachvermittlungsaktionen der Bundesagentur für Arbeit und der Kammern noch später ihre Ausbildung beginnen.

„Die Chancen für alle, die noch auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz sind, stehen nicht schlecht. Wir hatten in den vergangenen Jahren bereits in vielen Branchen Fachkräfteengpässe und in vielen Unternehmen in NRW gibt es noch Ausbildungsangebote, die in diesem Jahr besetzt werden sollen. Auch in den nächsten Wochen ist noch Bewegung am NRW Ausbildungsmarkt“, sagte Withake.

Die Chancen auf einen Ausbildungsplatz stehen weiterhin gut und es ist noch nicht zu spät. Ende September gab es 11.440 freie Stellen und damit 4,4 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Außerdem gab es zum Stichtag 30.09.21 landesweit mehr freie Ausbildungsstellen als unversorgte Bewerberinnen und Bewerber. 6.993 junge Menschen waren noch auf der Suche nach einem dualen Ausbildungsplatz.

Ausblick
Die Nachwirkungen der Corona-Virus-Pandemie werden auf dem Ausbildungsmarkt auch im kommenden Jahr noch spürbar sein. Die gesunkene Zahl der Bewerberinnen und Bewerber deutet daraufhin, dass Jugendliche durch Corona zunächst keine Ausbildung aufgenommen haben. „Wir rechnen damit, dass im kommenden Jahr verstärkt junge Menschen auf uns zukommen werden. Darauf freuen wir uns. Es ist uns wichtig, jeden einzelnen Jugendlichen auf dem Weg in eine Ausbildung zu unterstützen“, so Torsten Withake mit Blick auf das nächste Jahr.

Der Ausbildungsmarkt in Zahlen
Von Oktober 2020 bis September 2021, also im Verlauf des nun abgelaufenen Vermittlungsjahr 2020/2021 meldeten Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber bei den Agenturen für Arbeit 106.781 duale Berufsausbildungsstellen. Das waren 3,4 Prozent oder 3.787 Stellen weniger als vor einem Jahr. 2019, im Jahr vor dem Beginn der Corona-Pandemie, waren bei den Arbeitsagenturen im Zeitraum Oktober bis September 119.931 offene Ausbildungsplätze zur Besetzung gemeldet worden. Im Vergleich zum aktuellen Jahr waren das 13.150 oder 11,0 Prozent mehr.

Auch die Zahl der Bewerberinnen und Bewerber ist im Vergleich zum Vorjahr und zu der Zeit vor der Pandemie gesunken. Im aktuellen Ausbildungsjahr meldeten sich bei den Agenturen für Arbeit in NRW 107.529 junge Menschen mit dem Ziel, eine Berufsausbildung in diesem Jahr zu beginnen. Das waren 8.110 Jugendliche oder 7,0 Prozent weniger als vor einem Jahr. Vor der Pandemie hatten sich bis Ende Juli 128.508 Personen gemeldet. Damit lag die Zahl der Bewerberinnen und Bewerber im aktuell zu Ende gegangenen Vermittlungsjahr im Vergleich zum Vor-Covid-Jahr 2018/2019 um 20.979 junge Menschen oder 16,3 Prozent niedriger.

Rückblickend auf das abgelaufene Vermittlungsjahr standen damit landesweit hundert Bewerberinnen und Bewerbern rechnerisch 99 Ausbildungsstellen gegenüber. Das Verhältnis von Ausbildungsplätzen zu Jugendlichen, die sich bei den Agenturen für Arbeit als an einer dualen Berufsausbildung interessiert meldeten, war also annährend ausgeglichen. Das hatte es zuvor das letzte Mal 1994 gegeben.

Ende September, zum Ende des aktuellen Vermittlungsjahres, galten 11.440 Ausbildungsplätze noch als unbesetzt. Das waren 482 oder 4,4 Prozent mehr als im Vorjahr. Im Vergleich zum Vorjahr nahm hingegen die Zahl der unversorgten jungen Menschen ab. 6.993 konnten bis Ende September keinen Ausbildungsplatz oder eine Alternative finden, das waren 1.907 junge Menschen oder 21,4 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Rechnerisch kamen demnach auf hundert unversorgte Bewerberinnen und Bewerber landesweit 164 unbesetzte Stellen. Allerdings sind in dieser Rechnung junge Menschen mit einer Alternative, etwa dem weiteren Besuch einer Schule oder dem Beginn eines sozialen Jahres, nicht berücksichtigt. Die Zahl dieser Jugendlichen mit Alternative, deren erste Priorität aber nach wie vor eine Ausbildung ist, sank im Vermittlungsjahr 2020/2021 im Vergleich zum vorhergehenden um 9,4 Prozent oder 1.224 junge Menschen auf 11.813 Bewerberinnen und Bewerber. Zusammen beträgt die Zahl der jungen Erwachsenen, die zum Ende des Vermittlungsjahres noch weiter eine Ausbildung anstrebten, 18.806 Personen.

Top 10 der beliebtesten Berufe – Kaufleute für Büromanagement vorn
Der beliebteste duale Ausbildungsberuf bei Bewerberinnen und Bewerbern war im vergangenen Jahr die Kauffrau bzw. der Kaufmann für Büromanagement. 7.657 Jugendliche oder 7,1 Prozent aller Bewerberinnen und Bewerber gaben diesen Beruf als ihre erste Wahl an. Darauf folgte der Beruf der/des Verkäufer/in mit 5.642 Jugendlichen bzw. 5,2 Prozent sowie an dritter Stelle die/der Kauffrau/mann im Einzelhandel mit 5.563 Erstpräferenzen (ebenfalls 5,2 Prozent).

Zum Vergleich: Unternehmen in NRW boten 6.831 Ausbildungsplätze für Einzelhandelskaufleute an (mehr als Jugendliche ihn als erste Wahl angaben), an Nummer zwei folgt der Beruf der/des Verkäufer/in mit 5.538 Stellen, 5,2 Prozent aller gemeldeten Ausbildungsangebote (und 5.642 interessierter Jugendlicher) sowie an Platz 3 die Kaufleute für Büromanagement – mit 5.288 Angeboten bzw. anteilig 5,0 Prozent aller Stellen (7.657 Bewerberinnen und Bewerber).

Legt man die Top 10 Wunschberufe und der angebotenen Stellen übereinander, stellt man fest, dass es viele Gemeinsamkeiten zwischen den Vorstellungen der jungen Menschen und denen der Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber gibt.

Bei den Wunschberufen der jungen Erwachsenen folgt auf Platz 4 die/der medizinische Fachangestellt/e, auf Platz 5 der/die KFZ-Mechatroniker/in PKW-Technik, in Folge dann die Industriekaufleute, Frisörinnen und Frisöre sowie Tischler/in, Anlagenmechaniker/in Sanitär-, Heizung- und Klimatechnik. Auf Platz 10 der Wunschliste steht die/der Industriemechaniker/in. Dieser Nachfrage entspricht das Angebot seitens der Unternehmen annährend. Nur in drei Berufsfeldern gibt es Unterschiede. Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber suchten im abgelaufenen Jahr in großer Zahl noch Azubis als Fachkraft Lagerlogistik, als Elektroniker/innen Energie und Gebäudetechnik sowie als zahnmedizinische Fachangestellte. Die Ausbildung im Frisörsalon, in der Tischlerei oder aber als Industriemechaniker/in gehörten nicht in die Top 10 der angebotenen Stellen.

Der Ausbildungsmarkt in den Regionen
Die regionalen Unterschiede am Ausbildungsmarkt in NRW waren auch im Vermittlungsjahr 2020/2021 deutlich. In allen Regionen sank die Zahl der Bewerberinnen und Bewerber im Vergleich zum Vorjahr. Ein ähnliches Bild bieten die gemeldeten Ausbildungsstellen: Außer in Ostwestfalen mit einem Plus von 3,4 Prozent wurden in allen Regionen weniger Ausbildungsplätze als im Vorjahr bei den Agenturen für Arbeit gemeldet.

Den prozentual deutlichsten Rückgang bei den Jugendlichen, die einen Ausbildungsplatz suchen, verzeichnete Südwestfalen. Hier ging die Zahl der Bewerberinnen und Bewerber im Vergleich zum Vorjahr um 12,8 Prozent oder 1.064 Jugendliche auf 7.255 Bewerberinnen und Bewerber zurück, die sich im aktuellen Vermittlungsjahr bei den Agenturen für Arbeit gemeldet haben. Ende September waren noch 361 Jugendliche unversorgt, hatten also noch keinen Ausbildungsplatz oder noch keine Alternative gefunden. Dem standen im September 1.154 unbesetzte Ausbildungsplätze gegenüber. Insgesamt waren während des Vermittlungsjahres 2020/2021 – also seit Oktober 2020 – in Südwestfalen 10.276 Ausbildungsplätze gemeldet worden – 904 oder 8,1 Prozent weniger als vor einem Jahr. Auf hundert Bewerberinnen und Bewerber kamen hier 142 Ausbildungsstellen.

Im Ruhrgebiet fiel der Rückgang bei den Bewerberinnen und Bewerbern am geringsten aus: Hier gab es zudem deutlich mehr Jugendliche, die an einer dualen Berufsausbildung interessiert waren, als Ausbildungsplätze, das Verhältnis liegt bei 83 Stellen auf hundert Bewerberinnen und Bewerber. Seit Anfang des Vermittlungsjahres im Oktober 2020 meldeten sich 32.478 Bewerberinnen und Bewerber bei den Agenturen für Arbeit, 2,9 Prozent oder 983 Jugendliche weniger als vor einem Jahr. 1.855 junge Menschen galten Ende September noch als unversorgt. Gleichzeitig sank die Zahl der gemeldeten Stellen mit 26.908 im Ruhrgebiet im Vorjahresvergleich leicht – um 1,7 Prozent oder 467 gemeldete Ausbildungsstellen. 2.902 Ausbildungsstellen waren Ende September noch unbesetzt.

(...)

Im Münsterland waren im vergangenen Jahr deutlich mehr Ausbildungsstellen gemeldet worden als Bewerberinnen und Bewerber. Das Verhältnis lag bei 135 Stellen auf 100 Bewerberinnen und Bewerber. Die Zahl der gemeldeten Ausbildungsstellen sank im Münsterland im Vorjahresvergleich leicht um 2,0 Prozent oder 245 Stellen; insgesamt wurden 11.708 Ausbildungsstellen angeboten. Deutlich eingebrochen ist im Münsterland die Zahl der gemeldeten Bewerberinnen und Bewerber um eine Ausbildungsstelle. 11,4 Prozent oder 1.116 junge Menschen suchten weniger als noch im Jahr zuvor. Seit Oktober 2020 meldeten sich insgesamt 8.680 Jugendliche auf Ausbildungsplatzsuche. Davon waren Ende September noch 317 ohne Ausbildungsmöglichkeit. 1.394 Ausbildungsstellen waren noch unbesetzt.

Im Bergischen Land blieb die Zahl der gemeldeten Ausbildungsstellen nahezu unverändert. Im abgelaufenen Vermittlungsjahr betrug das Minus im Vergleich zum Vorjahr lediglich 27 Stellen oder 0,3 Prozent. Insgesamt wurden in diesem Jahr 9.267 Stellen gemeldet, davon waren Ende September noch 1.070 unbesetzt. Dem standen 846 unversorgte Jugendliche gegenüber. Insgesamt haben sich im Verlauf des Jahres im Bergischen Land 10.199 junge Menschen bei den Agenturen für Arbeit gemeldet – 1.014 Personen oder 9,0 Prozent weniger als im vergangenen Jahr.

Den in absoluten Zahlen höchsten Rückgang bei den Bewerberinnen und Bewerbern gab es im Rheinland. Im Verlauf des Vermittlungsjahres meldeten sich hier 34.937 junge Menschen mit einem Interesse an einem Ausbildungsplatz, 2.956 Personen oder 7,8 Prozent weniger als im Vorjahr. Ende September galten noch 2.589 Jugendliche als unversorgt. Dem standen 3.847 unbesetzte Ausbildungsplätze gegenüber. Insgesamt sind seit dem Oktober 2020 im Rheinland 34.514 duale Ausbildungsplätze angeboten worden – 7,0 Prozent weniger als vor einem Jahr. Das Verhältnis von Bewerberinnen und Bewerbern über das ganze Jahr gesehen bei rund eins zu eins.

In Ostwestfalen-Lippe gab es im Vergleich mit dem Vorjahr ein Plus bei den Ausbildungsplätzen. Seit Oktober 2020 waren 14.108 duale Ausbildungsstellen gemeldet worden – 461 oder 3,4 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Unbesetzt davon waren Ende September noch 1.073. Dem standen 1.025 unversorgte Jugendliche gegenüber. Insgesamt hatten sich in Ostwestfalen 13.980 Jugendliche bei den Agenturen für Arbeit gemeldet. Das waren 977 oder 6,5 Prozent weniger als im Vorjahr. Das Verhältnis aller Bewerberinnen und Bewerber zu gemeldeten Stellen betrug 101 Stellenangebote auf hundert Bewerberinnen und Bewerber.


Weitere Informationen:
Detaillierte statistische Daten und Grafiken zum Ausbildungsmarkt finden Sie unter https://statistik.arbeitsagentur.de/DE/Navigation/Statistiken/Fachstatistiken/Ausbildungsmarkt/Ausbildungsmarkt-Nav.html.
Die Broschüre der Arbeitsmarktbeobachtung der Regionaldirektion NRW zum NRW-Ausbildungsmarkt 2020/2021 finden sie unter https://www.arbeitsagentur.de/vor-ort/rd-nrw/arbeitsmarkt-analysieren/arbeitsmarkt-analysieren
Hilfreiche Links zu Beratungs- und Unterstützungsangeboten finden junge Menschen und ihre Eltern unter https://www.arbeitsagentur.de/vor-ort/rd-nrw/content/1533753069762
Ausbildungsprämie und Ausbildungsprämie Plus. Das Bundesprogramm Ausbildungsplätze sichern unterstützt Betriebe mit der Ausbildungsprämie (plus), wenn sie die Anzahl ihrer Ausbildungsplätze halten oder sogar erhöhen. Mehr dazu erfahren Sie unter https://www.arbeitsagentur.de/bundesprogramm-ausbildungsplaetze-sichern/ausbildungspraemie

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Quelle: Pressemitteilung von Bundesagentur für Arbeit, Regionaldirektion Nordrhein-Westfalen vom 28.10.2021

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